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Themengalerie: WLE Zementklinkerzug

3 arbeitende Dieselloks am Zug (ja, das geht und ja, das ist erlaubt!), 30.000 Tonnen Fracht und Dienstags Regen (deswegen nur 5 Bilder) - das sind die drei Hauptelemente in dieser Galerie. Ab März 2004 transpierte die Westfälische Landeseisenbahn insgesamt 30.000 Tonnen Zementklinker von Schwaben ins Westfälische.

Der Zug verkehrte fast jeden Montag / Dienstag vom Heimat-BW Lippstadt nach Harburg in Schwaben und vollbeladen zurück ins Zementwerk bei Erwitte in Westfalen.
Genutzt wurden dabei hauptsächlich drei Loks, nämlich die zwei MaK G1600BB (WLE 61 + 62) und die DG 1000BBM von KHD (WLE 36), wobei alle drei auf 1200 kW Motoren von Caterpillar umgerüstet wurden. Zeitweise fuhr man jedoch auch nur mit zwei Loks: 61+62 oder auch G2000 + G1206. Die G2000, WLE 21, wurde im Sommer 2004 nagelneu ausgeliefert und absolvierte einige ihrer ersten Fahrten zusammen mit der WLE 51.
Im August endete dann das Schauspiel, die WLE blieb jedoch dem Süden Deutschlands treu: Wöchentlich verkehrt der Warsteiner Bierzug nach München-Riem.
 

Nachdem die Testfahrt am 23. März zwar fotografisch ins Wasser fiel aber den Kunden überzeugte begann man genau eine Woche später mit den regulären Fahrten. 2x wöchentlich sollte von nun an zwischen Schwaben und Westfalen gependelt werden...
...doch es kam anders. Viele Fahrten fielen aus, warum genau weiß ich nicht. Logischerweise zog sich damit alles in die Länge: sollten Anfangs schon im Juni die 30.000 Tonnen Zementklinker in Westfalen sein wurde es schließlich Ende August.
Ein Problem war weiterhin das man nicht genau wußte wann die Züge verkehrten, jede Fahrt war als Sonderleistung zu unterschiedlichen Zeiten eingelegt. Oftmals vergebliches warten war daher angesagt, und wenn er dann doch fuhr war idR schlechtes Wetter. Am Ende blieben daher nur 5 Bilder übrig...
...und diese noch dazu fast alle an der gleichen Stelle: Bf Windsfeld. Dieses hier jedoch nicht, es entstand beim verlassen von Gunzenhausen in Richtung Süden, also dem Leerzug, umrahmt von blühenden Grünpflanzen und dem Ärztehaus.
Als Besonderheit seien noch die letzten beiden Fahrten im August erwähnt: Statt den drei, je 1200 kW starken Dieselloks wurde mit der nagelneuen G2000 und einer Mak G1206 (zusammen minimal stärker) gefahren. Die G2000 wurde später bekannt durch den Bierzug, aber das ist eine andere Geschichte...
 
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